Ziele und Maßnahmen
Ob Kita, Schulen, Sporthallen, Grund und Boden oder Vereine, gemeinsam schaffen wir eine familienfreundliche Ausrichtung in die Zukunft.
Gemeinsame Ziele sind Programm – für mehr Generationenmiteinander, gute Kitas und Schulen, Familienleben, Vereine, Kirchen, Gemeinschaft, Landwirtschaft und Baulandschaft.
Ziele UND Maßnahmen:
MITEINANDER DER GENERATIONEN
Basis für eine liebens- und lebenswerte Gemeinde ist eine familienfreundliche Ausrichtung in die Zukunft. Das Miteinander der Generationen ist zu fördern.
Wir gemeinsam, mit einem unglaublichen Zusammenhalt sind wir stark und können unsere Ziele nach außen vertreten und durchsetzen.
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Am 17. August 2018 haben wir eine Vereinbarung mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen unterzeichnet. Seit dem 24. September 2020 trägt die Stadt Nauen offiziell das Siegel Kinderfreundliche Kommune. In diesem Zusammenhang wurde ein Aktionsplan entwickelt, der zahlreiche Maßnahmen umfasst – darunter die Verankerung der Kinderrechte im Leitbild, Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, Schulungen für Mitarbeitende zu Kinderrechten, eine Bürgermeister-Sprechstunde, die Gestaltung neuer Verweilecken sowie die Einführung eines Wahlpflichtfachs Feuerwehr an unserer größten Schule.
Für die Bereiche Soziales, Jugend und Senioren haben wir eine neue Förderrichtlinie eingeführt, auf deren Grundlage jährlich bis zu 85.000 Euro bereitgestellt werden können. Dadurch konnten zahlreiche großartige Projekte auf den Weg gebracht werden – viele davon getragen vom ehrenamtlichen Engagement der Bürgerinnen und Bürger.
Zusätzlich haben wir Stellen in der offenen und mobilen Jugendarbeit geschaffen und die Schulsozialarbeit weiter ausgebaut.
Unsere Seniorinnen und Senioren werden durch einen engagierten Seniorenbeirat vertreten. Auch hier konnten viele wertvolle Projekte umgesetzt und durch die Stadt Nauen finanziert werden.
KITA UND SCHULEN
Die Kindereinrichtungen liegen uns besonders am Herzen. Durch attraktive kleine Einrichtungen und angemessene Elternbeiträge werden wir noch mehr junge Familien in unseren Ortsteile und der Innenstadt halten können und neue Familien eine sichere Zukunft geben.
Ein Sanierungskonzept für unsere Kindereinrichtungen in den Ortsteilen und der Kernstadt sollte Priorität haben und sofort umgesetzt werden, um den Bedarf unserer wachsenden Stadt gerecht zu werden. Junge Familien siedeln sich nur dort an, wo eine gute Betreuung ihrer Kinder gewährleistet ist.
Gute Kitas und Schulen sind ein Standortfaktor und bilden die Basis für die künftige Berufsfindung unserer Kinder. Unsere Schulen sind nicht alle in einem guten Zustand. Wir sollten auch sie erhalten und erforderliche Sanierungsmaßnamen sofort erledigen.
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Für angemessene Elternbeiträge und den Kita-Ausbau konnte ich bereits im April 2018 eine neue Elternbeitragssatzung vorlegen – die alte stammte noch aus dem Jahr 2003! Die neue Satzung war die sozialverträglichste im gesamten Landkreis Havelland und wurde für viele Nachbarkommunen zum Vorbild.
Kinder sind unsere Zukunft – und es ist nie zu früh, ihnen das Beste zu geben. Deshalb war mir der Ausbau des Kita-Bereichs sowie die bauliche Erweiterung und Verbesserung unserer Schulen in Nauen ein besonderes Anliegen.
Zu den Höhepunkten im Kita-Bereich zählen:
– der Neubau der Kita „Zur alten Schäferei“ in Berge,
– der Neubau der Kita „Sonnenschein II“ in Groß Behnitz, sowie
– der Neu- und Umbau der Kitas „Haus der Sinne“ und „Bunte Umwelt“ in der Kernstadt.Zudem wurden die Kitas in Kienberg, Groß Behnitz I, Wachow, Bergerdamm sowie weitere Einrichtungen in der Kernstadt umfassend saniert. Für jede dieser Maßnahmen wurde ein sechsstelliger Betrag investiert. Dank umfangreicher Fördermittel konnten die Ausgaben der Stadt deutlich reduziert werden – das eingesetzte Geld wurde sozusagen „vergoldet“.
Insgesamt wurden in den vergangenen acht Jahren rund 350 neue Kita-Plätze geschaffen.Schulen und Digitalisierung: Alle Schulen verfügen inzwischen über die Möglichkeit, Sportplätze zu nutzen. Mit dem Bau des Sportplatzes am Goethe-Gymnasium wurde auch die Käthe-Kollwitz-Grundschule mitversorgt. Ebenso profitiert die Grundschule Am Lindenplatz vom neuen Sportplatz am Dr. Georg Graf von Arco Schulzentrum. Beide Sportanlagen bieten sowohl den Schülern als auch den örtlichen Vereinen ganz neue Möglichkeiten.
Ein lang gehegter Wunsch des Goethe-Gymnasiums – die Neugestaltung des Schulhofs, wurde ebenfalls erfüllt. Die alten Betonplatten wurden entfernt, stattdessen gibt es nun attraktive Bepflanzungen, die zum Verweilen einladen und das Schulgelände deutlich aufwerten.
Am Arco-Schulzentrum entstehen durch den Neubau des Hortes und eines Multifunktionsgebäudes weitere Möglichkeiten. Auch hier wurden umfangreiche Fördermittel eingesetzt.
Die denkmalgeschützte Villa „8. März“, die zwischenzeitlich sogar zum Verkauf stand, wurde umfassend saniert und zum neuen Hort „8. März“ umgebaut – mit Fördermitteln in Höhe von rund 1 Million Euro. Damit können nun alle Hortkinder gemeinsam betreut werden, ohne auf zwei getrennte Einrichtungen verteilt zu sein.
Auch die Grundschule Am Lindenplatz wurde mit knapp 1 Million Euro umfassend saniert. Weitere große Investitionen im siebenstelligen Bereich folgten an anderen kommunalen Schulen.
Dank der Fördermittel aus dem DigitalPakt konnten wir zudem unsere Schulen digital aufrüsten: Die Gebäude wurden strukturiert verkabelt, Kreidetafeln gehören nun der Vergangenheit an. Auch der Breitbandausbau (Internet) wurde erfolgreich in allen Schulen umgesetzt.
MEHR SPIELPLÄTZE
Mehr und bessere Spielplätze in unseren Orsteilen und der Kernstadt. Ein richtiger Spielplatz sollte mindestens ausgestattet sein mit Kletternetz, Reck, Schaukel und Wippe nebst Sandkasten und Sitzbänken.
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Inzwischen gibt es in allen Ortsteilen Spielplätze, die diesen Namen auch verdienen. Auch in der Kernstadt wurden mehrere Spielplätze saniert und neu gestaltet – zum Beispiel die sogenannte „Spinne“ an der Oranienburger Straße oder das „Grüne Eck“ in der Feldstraße.
Stärkung VOR ORT
Sofortige Einführung eines Beauftragten für die Ortsteile, der dann der direkte Ansprechpartner für diese ist. Für die schnellere und bessere Lösung von Problemen. Außerdem ist eine Weiterführung und ein Ausbau des Budgets für die Ortsteile geplant.
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Zum 01.01.2020 konnten wir die Stelle des Ortsteilbeauftragten besetzen, was zu einer spürbaren Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Ortsbeiräten und Verwaltung geführt hat. Dadurch konnten wir das eingeführte Sozialraumbudget sowie das Ortsteilbudget ausbauen und eine schnellere sowie effizientere Umsetzung von Maßnahmen erreichen.
Ordnung und Sicherheit
Mehr Sauberkeit und ein verbesserter Winterdienst.
Wiedereinführung von Gemeindearbeitern für mehr Ordnung und Sauberkeit in den Ortsteilen, und um die ehrenamtlich Tätigen in Vereinen und Ortsbeiräten zu unterstützen, in Zusammenarbeit mit der DLG Nauen.
Auch die Aufstockung des Personals im Ordnungsamt wird wieder mehr Ordnung und Sicherheit in die Stadt bringen.
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Die Anzahl der Mülleimer in der Kernstadt und den Ortsteilen wurde erhöht, ebenso die Leerungsintervalle.
Auch die Intervalle für die Grünpflege auf kommunalen Grundstücken wurden angepasst. Dennoch ist das Ergebnis aus Manuel Megers Sicht bislang noch nicht zufriedenstellend.
Das Ziel der Wiedereinführung von Gemeindearbeitern konnte bisher nicht umgesetzt werden, da das Stadtparlament dem Vorhaben bislang nicht zugestimmt hat. Stattdessen arbeiten wir aktuell an neuen Pflegeverträgen mit der DLG. 9 von 15 Verträgen wurden vom Parlament bereits freigegeben.
Aufstockung des Personals im Ordnungsamt – die ursprünglich zwei Planstellen im Außendienst konnten wir auf fast drei Stellenanteile erhöhen.
Zudem ist es uns gelungen, eine Kooperation mit der Polizei einzugehen: Gemeinsame Streifen finden nun zwei- bis dreimal im Monat statt.
Grund und Boden
Entwicklung von Baugebieten in unseren Ortsteilen und dem Stadtgebiet, um den Wegzug von jungen Leuten zu verhindern und der ständigen Nachfrage von Bauland gerecht zu werden. Zudem ein einheitlicher Breitbandausbau, bis hin zum kleinsten Ortsteil.
Keine Einführung von neuen Steuern oder Umlagen, die die Bürger, Grundstückseigentümer und Landwirte der Stadt Nauen mehr belasten.
Im Zusammenhang mit dem Wasser- und Bodenverband wird gegen die Einführung von neuen Umlagen für alle Grundstückseigentümer gekämpft. Manuel Meger hatte bereits 2014 eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen und zusammen mit Eigentümern und Pächtern großer land- und forstwirtschaftlicher Flächen eine Regelung getroffen. Grundstückseigentümer sollen in Zukunft nicht mit neuen Steuern belastet werden.
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In den vergangenen Jahren hat die Stadtverordnetenversammlung zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht – sowohl in den Ortsteilen als auch in der Kernstadt. Dazu zählen unter anderem:
– die Sanierung des alten Leuchtkraftwerks,
– die Wiederbelebung der alten Brauerei in der Altstadt, sowie
– die Entwicklung eines kleinen Wohngebiets am Flurweg in Ribbeck.Unsere Heimatstadt ist inzwischen auf rund 20.500 Einwohner angewachsen. Der Breitbandausbau schreitet ebenfalls voran – so ist der kleine Ortsteil Neukammer bereits einer der ersten, der vom zeitgemäßen Internet profitiert.
Im Zuge der Grundsteuerreform hat das Land Orientierungswerte von 250 für die Grundsteuer A und 310 für die Grundsteuer B empfohlen. Mit den von der Stadt Nauen festgelegten Werten von 250 (A) und 295 (B) liegen wir unter diesen Empfehlungen. Damit wird jeder Nauener finanziell spürbar entlastet.
In den letzten Jahren gab es keine neuen Umlagen im Zusammenhang mit dem Wasser- und Bodenverband. Unsere Landwirte zahlen den Beitrag weiterhin freiwillig – und damit stellvertretend für alle Nauener.
Kinder- und Jugendarbeit
Einführung eines Jugendparlamentes, damit die Jugendlichen in ihrer Stadt mitbestimmen können. Außerdem sollen auch die Sportanlagen in Form gebracht werden.
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Es gab bereits zeitweise ein Jugendparlament, das sich jedoch aufgrund des Wegzugs vieler Jugendlicher nach der Schulzeit immer wieder neu formieren musste. Derzeit arbeitet eine Arbeitsgruppe im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit daran, das Jugendparlament wiederzubeleben. In Kürze wird auch die Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit neu besetzt. Die zuständige Person soll den Austausch mit Kindern und Jugendlichen weiter intensivieren.
SPORT UND Freizeit
Stärkung des Bildungsstandortes Nauen über den Ausbau der Sport- und Freizeitangeboten.
2019 soll es bereits losgehen mit dem Bau einer neuen Sportanlage. Schulsport und Freizeitsport soll in unserer Stadt gefördert werden. Für die Nutzung von sportlichen Wettkämpfen – im Winter auch für Konzerte – sollen die Sporthallen, die teilweise nicht mehr in Schuss sind, entsprechend renoviert oder ausgebaut werde.
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Besonders bei den Vereinen ist in den vergangenen Jahren viel passiert. Wir haben zahlreiche Projekte unterstützt, unter anderem beim FSV 1950 Wachow, FV Blau-Weiß Groß Behnitz, Kienberger SV, Germania Berge, FC Markee und beim VfL Nauen. Neue Gebäude wurden errichtet, bestehende Bauten innen und außen saniert sowie moderne Beregnungsanlagen installiert. Unsere Unterstützung reichte von Beratung bei Förderanträgen über bauvorbereitende Maßnahmen bis hin zu finanziellen Zuschüssen. Insgesamt wurden rund 1,5 Millionen Euro investiert – ergänzt durch umfangreiche Drittmittel-Förderungen. So wurde sichergestellt, dass die Vereine weiterhin wachsen und vielfältige Angebote für alle Nauenerinnen und Nauener schaffen können. Die genannten Beispiele sind nur ein Ausschnitt.
Sporthallen wurden entsprechend renoviert und ausgebaut:
– Goethe-Gymnasium:
Nach über 100 Jahren ohne eigenen Sportplatz verfügt das Goethe-Gymnasium seit 2022 endlich über eine moderne Sportanlage. Für rund 1,5 Millionen Euro entstand der erste kommunale Kunstrasenplatz in Nauen. Er wird nicht nur von der Schule, sondern auch von vielen Vereinen genutzt. Eine leistungsstarke Flutlichtanlage, die auch den angrenzenden Volleyballplatz beleuchtet, ermöglicht die Nutzung selbst in der dunkleren Jahreszeit.– Wettkampfsportplatz am Dr. Georg Graf von Arco Schulzentrum:
Am 22.07.2025 konnten wir diese neue, moderne Anlage feierlich eröffnen. Sie verfügt über eine 400-Meter-Bahn, sechs 100-Meter-Bahnen, Anlagen für diverse Wurfdisziplinen, Hoch- und Weitsprung, sowie Volleyball- und Basketballfelder. Eine moderne Beleuchtung sowie Kunstrasen sorgen für hohe Nutzungsqualität. Mehr als die Hälfte der Baukosten von rund 5,2 Millionen Euro wurden durch Fördermittel des Bundes und des Landes gedeckt.– Neubau der Dreifeldsporthalle:
Das größte Sportprojekt der Stadt Nauen befindet sich aktuell im Bau: eine Dreifelder-Sporthalle auf dem Gelände des Dr. Georg Graf von Arco Schulzentrums. Mit geplanten 13 Millionen Euro Baukosten entsteht eine moderne Halle mit Tribüne, einladendem Foyer und vier separaten Räumen. Die Planung ist das Ergebnis eines Architektenwettbewerbs. Wie bei den Sportplätzen wurden auch hier Schule, Vereine, Politik, Verwaltung und Fachexperten intensiv eingebunden. Ziel ist eine vielseitige Nutzung – sowohl für den Schul- und Vereinssport als auch für den Freizeitbereich der Bürgerinnen und Bürger. Das Richtfest für unsere neue Dreifeldsporthalle findet am 04.09.2025 statt.Die Weiterentwicklung der Sportanlagen in den Ortsteilen und der Kernstadt war mir stets ein besonderes Anliegen.
Ausbildungs- und Arbeitsplätze
Öffentliche Aufträge sollen an innerstädtische Firmen und Betriebe vergeben werden. Damit wird das Handwerk und die Kaufkraft in unserer Gemeinde gefördert. Wenn es unseren ortsansässigen Firmen gut geht, schaffen wir damit in unserer Stadt Einkommen, Auskommen, sowie neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze.
Generationsübergreifende Arbeit gestalten – mehr Attraktivität des Lebensraumes für Jung und Alt.
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Aufträge, Arbeitsplätze und Ausbildung: Die Investitionen zeigen deutlich: Die Stadtverwaltung ist ein wichtiger Auftraggeber – nicht nur für Bauleistungen, sondern auch für Liefer- und Dienstleistungen. Meine Verwaltung ist angewiesen, überall dort, wo es das Vergaberecht erlaubt, gezielt Unternehmen aus der Region einzubinden. Das gelingt bereits vielfach – etwa beim Neubau von Kitas, der Sanierung von Dorfgemeinschaftshäusern oder bei der Ausstattung von Schulen und dem Rathaus.
Besonders erfreulich: Nauen ist eine der wenigen Kommunen im Landkreis mit einem Einpendler-Überschuss. Das bedeutet, es kommen mehr Menschen zum Arbeiten und zur Schule nach Nauen, als täglich die Stadt verlassen. Ein klares Zeichen für unsere attraktiven Rahmenbedingungen.
Auch als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb ist die Stadt Nauen gut aufgestellt. Seit 2020 haben wir unser Ausbildungsangebot stetig erweitert. Mit Ausbildungen zur Verwaltungsfachangestellten, dualen Studiengängen sowie der Erzieherinnen-Ausbildung gelingt es uns, den eigenen Fachkräftebedarf zunehmend mit jungen Menschen aus der Region zu decken.
Für Generationsübergreifendes Arbeiten und Leben wurdemit dem Ausbau und Neubau von Dorfgemeinschaftshäusern in unseren Ortsteilen zentrale Treffpunkte geschaffen, die heute und künftig generationsübergreifend genutzt werden können. Dazu zählen unter anderem:
– der Ausbau der alten Villa in Wachow,
– das neue Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in der Waldsiedlung,
– ein geplanter Neubau in Schwanebeck (2025), sowie
– ein weiterer in Börnicke (2026).All diese Projekte wurden von uns initiiert und auf den Weg gebracht.
In der Kernstadt betreiben wir u. a. das Familien- und Generationszentrum (FGZ) sowie Richards Hof. Doch als besonders erfolgreicher Treffpunkt für alle Generationen hat sich unser neuer Frischemarkt am Rathaus entwickelt – auf diesen können wir mit Recht stolz sein.
GEMEINschaft und Soziales
Wiedereinführung von Wochen- und Erzeugermärkten ab 2018 in einem verkehrsberuhigten Bereich in der Altstadt, um das gemeinsame Leben in unserer Stadt zu stärken.
Erarbeitung eines Entwicklungskonzeptes für unsere Freilichtbühne, damit mehr Veranstaltungen in Nauen stattfinden können und das kulturelle Leben mehr gefördert wird.
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Am 11. April 2019 wurde der Nauener Frischemarkt eröffnet. Seitdem ist der Markt fest etabliert und zieht jeden Donnerstag zahlreiche Menschen ins Stadtzentrum. Viele der ursprünglichen Aussteller – damals noch zögerlich – sind bis heute dabei und haben sich eine treue Stammkundschaft aufgebaut. Der Markt hat sich zu einem lebendigen Treffpunkt und Ort der Begegnung entwickelt.
Die Freilichtbühne ist heute deutlich stärker genutzt als noch vor acht Jahren. Neben eigenen Formaten finden inzwischen zahlreiche externe Veranstaltungen mit großer Besucherzahl statt – darunter das Taschenlampenkonzert, Sommerkinos, Schlagerpartys und viele weitere Open-Air-Events. Besonders hervorzuheben sind die Beiträge von DJ Tobo und URST Events, die dem Kulturleben in Nauen neue Impulse geben.
VEREINE UND EHRENÄMTER
Die Attraktivität der Feuerwehr wollen wir verbessern und den Ausbau der Jugendarbeit für den Nachwuchs, sowie die Weiterbildung unserer Kameraden fördern.
Einführung eines Rentensystems oder Aufwandsentschädigungen für unser Kameraden, die jahrelang ihren Dienst in der freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich geleistet haben.
Einführung eines jährlichen Feuerwehrballs um die Arbeit der Kameraden zu würdigen und zu stärken.
Installierung eines Förder-Fonds/ Stiftung für unsere Vereine, um den steigenden Bedarf in unserer Stadt zu decken.
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Ein besonderes Projekt konnte in Kooperation mit dem Dr. Georg Graf von Arco Schulzentrum realisiert werden: Dort wurde das Wahlpflichtfach „Feuerwehr“ eingeführt – ein Novum im Land Brandenburg. Nach bestandener Prüfung können die Jugendlichen direkt in den aktiven Feuerwehrdienst übertreten. Damit ist es gelungen, zahlreiche junge Menschen langfristig für das Ehrenamt zu begeistern.
Mittlerweile erhalten die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aufwandsentschädigungen über das Land Brandenburg. Seitens der Stadt unterstützen wir zusätzlich durch Familienkarten für das Stadtbad sowie Parkausweise. Dennoch habe ich gelernt: Am meisten wünschen sich die Ehrenamtlichen ein klares und ehrliches Dankeschön für ihren Einsatz – und das haben sie mehr als verdient.
Durch die Corona-Pandemie verzögerte sich die Umsetzung länger als geplant. Doch am 18. Oktober 2024 konnte endlich der erste Feuerwehrball in würdigem Rahmen stattfinden – mit 130 Teilnehmenden. Damit ist der Grundstein gelegt, diesen festlichen Abend künftig jährlich durchzuführen.
Mit der Förderrichtlinie für Soziales und Jugendarbeit stehen den Vereinen und Ehrenamtlichen jährlich 60.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden unter anderem Veranstaltungen, Feste, Ausfahrten und Investitionen. Damit wird nicht nur das Ehrenamt gestärkt, sondern auch das soziale Miteinander aktiv gefördert.Technik und Infrastruktur:
Auch in die technische Ausstattung der Feuerwehr wurde kräftig investiert – insgesamt rund 2,5 Millionen Euro. So erhielt die Hauptwache in Nauen ein neues Drehleiterfahrzeug, die Wehren in Markee und Ribbeck Tragkraftspritzenfahrzeuge, und für Börnicke wurde ein modernes HLF 20 angeschafft. Darüber hinaus wurde mit der Sanierung der Wache in der Kernstadt begonnen, um den Kameradinnen und Kameraden ein funktionales und wertschätzendes Umfeld für ihre ehrenamtliche Arbeit zu bieten.
VERNETZUNG UND ANBINDUNG
Im zukünftigen Haushalt sollen mehr Gelder für die Instandsetzung unserer Straßen bereitgestellt werden. Z.B. als Sofortmaßnahme für die Instandsetzung der Hamburger Straße – und zwar nicht zu Lasten der Einwohner, sondern des Landes, dem Verursacher der Schäden.
Eine gerechte Straßenbaubeitragssatzung, die Anpassung und Senkung der Anliegerbeiträge ist neben den Instandsetzungsmaßnahmen an unseren Straßen ebenso Ziel.
Die Anbindung zu den Ortsteilen ist mangelhaft. Deshalb bin ich für die Verbesserung des ÖPNV, eine Taktanpassung von Bus+Bahn, Einstufung von Nauen in den C-Bereich, sowie die Einführung eines Bürgerbusses oder die Ausweitung der Stadtlinie.
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Im Mai 2020 wurde die Hamburger Straße nach umfassender Sanierung auf einer Länge von rund 1.200 Metern – zwischen den Kreisverkehren am Rathaus und am Luchcenter – wieder freigegeben. Die Baumaßnahme wurde fristgerecht abgeschlossen. Die Straße verfügt seither über eine moderne Asphaltdecke, barrierefreie Gehwege und energiesparende LED-Beleuchtung.
Doch auch andere Straßen im Stadtgebiet wurden saniert oder neu gebaut – beispielsweise:
- die Dammstraße,
- die Ortsdurchfahrt Ribbeck,
- die Marx-Engels-Straße,
- der Flurweg im Ortsteil Ribbeck,
- der Vehlefanzer Weg im Ortsteil Börnicke,
- der Sandplanweg im Ortsteil Tietzow.Besonders erfreulich: Nach jahrelangem Warten wurde nun auch mit der grundhaften Sanierung der Ortsdurchfahrt Wachow begonnen. Zudem ist der erste Bauabschnitt der Entlastungsstraße zwischen Brandenburger Straße und Ketziner Straße fertiggestellt.
Bei allen Maßnahmen war es mir stets wichtig, eine ausgewogene Verteilung der Investitionen zwischen Kernstadt und Ortsteilen sicherzustellen.Das zweite Ziel hat sich aufgrund gesetzlicher Änderungen von selbst erledigt: Seit dem 1. Januar 2019 dürfen die Gemeinden keine Beiträge für Straßenbaumaßnahmen nach dem Kommunalabgabengesetz mehr von Anliegern erheben. Ausgenommen bleiben lediglich Beiträge für Straßenbeleuchtung, Gehwege und Grundstückszufahrten.
Die Stadt Nauen hat auf eigene Kosten Buslinien beim Landkreis beauftragt – etwa die Rufbuslinie 660 in Richtung Wachow und Groß Behnitz. Hintergrund ist, dass der Landkreis Havelland seiner gesetzlichen Verantwortung als Aufgabenträger nur eingeschränkt nachkommt.
Darüber hinaus finanziert die Stadt eine eigene Stadtlinie, um die Mobilität innerhalb des Stadtgebiets – gerade bei dessen großer Flächenausdehnung – zu verbessern.Noch nicht erreicht ist das dritte Ziel.
Leider ist es bisher nicht gelungen, einen Bürgerbus einzuführen oder die Aufnahme der Stadt Nauen in den VBB-Tarifbereich C durchzusetzen.
“Nauen und ihre Ortsteile – die Landschaft, die Nähe zu Berlin und ihre Einwohner, bieten die ideale Grundlage für die Zukunft.”
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